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In trockenen Büchern

Konsum-Kids

In trockenen Büchern
In trockenen Büchern
Kind sein dürfen, kreatives und phantasievolles Spielen um des Spielens willen - für Susanne Gaschke ein Ideal aus einer anderen Zeit. Kindheit heute bedeute vielmehr, schon vor dem Eintritt ins Jugendalter Konventionen unterworfen zu sein, die durch Konsumindustrie und Werbung diktiert werden. Schon Kinder sollen und wollen "cool" sein, sich älter geben als sie sind, Erwachsene ablehnen, Grenzen überschreiten und sich über Marken und Produkte definieren. Der Konsumindustrie ist das nur recht, denn für diese sind Kinder vor allem eine spontane, ungehemmte und leicht manipulierbare Zielgruppe, die selbst oder über ihre Eltern so viel Geld wie niemals zuvor verfügen.
(Aus dem Klappentext)

Ich persönlich hatte die Chance, zwei Kindheiten zu leben: eine Kindheit in einem armen, sozialistischen Land und eine zweite im kapitalistischen Überfluss.
Auf dem Hintergrund dieser Erfahrungen habe ich mich kritisch mit diesem sehr wichtigen Buch auseinandergesetzt, das ich nicht nur Eltern ans Herz lege.
„Die verkaufte Kindheit: Wie Kinderwünsche vermarktet werden und was Eltern dagegen tun können“ von Susanne Gaschke ist im Pantheon Verlag erschienen.
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